Jean ROGERO, der Gründer von APEM

 

Die Geschichte APEMs beginnt allein mit dem Willen eines Mannes namens Jean Rogero, die Bedürfnisse eines Nachkriegs-Frankreich, welches sich mit der immensen Aufgabe des Wiederaufbaus konfrontiert sieht, zu erfüllen.


Durchweg die darauf folgenden 30 in Frankreich boomenden Jahre schaffte es dieser Mann, seinem Unternehmen zu internationaler Statur zu verhelfen und dabei weiterhin beinahe alle Produktionsschritte zu kontrollieren.

Dieser Idee ihres Gründers verdankt APEM die Möglichkeit, heutzutage eine der umfangreichsten Produktpaletten an Mensch-Maschinen-Schnittstellen weltweit mehr als 20.000 Kunden anbieten zu können.
 

Famille Rogero

Carte postale

Carte

Jean Rogero wurde in den frühen 1910er Jahren geboren und schloss sich einige Jahre später seinem Vater in Lorraine im Nordosten Frankreichs an, um dort zwei Examen in Mechanik und Elektronik zu erhalten.

Der zweite Weltkrieg brachte ihn den Südwesten von Frankreich, nach Castelsarrasin, wo er beherbergt von der Familie Clary auch seine spätere Frau Jacqueline Clary kennen lernen sollte. Anschließend Arbeitete er bei der Firma Bouyer bevor er 1952 seine eigene Fabrik eröffnete..

Durch die Umsetzung des Marshall-Plans zum Wiederaufbau des durch den Krieg zerstörten Europas durch die Vereinigten Staaten, wurde Frankreich regelrecht von amerikanischen Produkten überschwemmt.
Doch Ersatzteile hierfür mussten auf der anderen Seite des Atlantiks bestellt werden. Die Lieferzeiten waren lang und die Preise hoch.
 

 


 

 
 
Um dieses Problem zu umgehen, entschloss sich Jean Rogero selbst die passenden Ersatzschalter herzustellen. Durch identische Abmaße und Funktionalität führte dies schnell zu Erfolg.
1946 reichte Jean Rogero, mit Unterstützung seines Partners Mr.Salomon seinen ersten Patentantrag ein.

Catalogue - 1961

 

 

 
Die erste Firma wurde 1952 unter dem Namen APR - Appareillage Professionnel Radioélectrique (Professionelle Ausrüstung für Radioelektronik) gegründet und war vorerst in Montpezat-de-Quercy, auf dem Grundstück der Familie von Jean Rogeros Frau ansässig.
Jacqueline war sogar in die Firmenaktivitäten involviert, überwiegend im Bereich Human Recources.

Jean Rogero stellte hauptsächlich qualifiziertes Personal aus der Umgebung ein. Die Organisationsstruktur war sehr vertikal und beinahe alle Teile, von Fertigungsmaschinen bis zu Komponenten und Schaltern wurden intern gefertigt.

 

 

 

Atelier de fabrication
Ouvrier
Atelier de fabrication

 
 

 

Jean Rogero dans le journal 'La Dépêche'

 
Mit Hilfe des Einsatzes verschiedenster internationaler Normen und seines neuen Geschäftspartners Mr. Rosenheimer verkauften sich die Produkte sehr gut auf ausländischen Märkten.

Steigende Firmenaktivitäten führten zum Neubau einer weiteren Fertigungshalle in Montpezat. Anschließend wurde 1971 unter dem Namen APEM eine neue Fabrik in Caussade eröffnet um die steigende Nachfrage nach Miniaturschaltern in der Elektronikbranche abdecken zu können.

Dort wurden auch die ersten Schalter 11000 und 12000 Serie gebaut (und werden heute immer noch dort hergestellt!).

Série 11000

 

 

Schon 1976 begann die Firma ihre Strategie des internationalen Ausbaus und kreierte vier Zweigstellen in Europa verteilt.

In den frühen 1980ern wurden APR und APEM von der MORS Gruppe übernommen.

Zu diesem Zeitpunkt trat Jean Rogero von seiner Position als General Manager zurück, arbeitete aber als Berater, bis zu seinem Tod 1987 weiterhin mit der Firma zusammen.

Jean Rogero à un salon à Paris
Salon APR

 


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